Unternehmen Anlagenbau Geräteprogramm Dienstleistungen Kontakt News
News
Home

Unser Weg: Vom Produktanbieter zum Problemlöser

Seit nunmehr fast 40 Jahren sind wir auf dem Sektor Luft- und Umwelttechnik tätig.

Von der Fertigung von Einzelkomponenten in einem kleinen Handwerksbetrieb spezialisierten wir uns frühzeitig auf den Bau von Gesamtanlagen. Unser zusätzliches Engagement in der Verfahrenstechnik mit dem Resultat eigener innovativer Technologien ließ uns sehr bald zum kundenspezifischen "Problemlöser" werden.

Wir bieten ein komplettes Programm: von Serviceleistungen - wie Beratung und Projektierung -, über Fertigung, Montage und Inbetriebnahme bis zu Anlagenservice (inkl. Fernwartung) und Emissionsmessungen (Staub, Schadstoffe, Schall).

Mit unserem zusätzlichen speziellen Know-How in der Schalltechnik, Sicherheits- und Steuerungstechnik haben wir wie kaum ein zweites Unternehmen die Kompetenz, jedes spezifische Problem gemeinsam mit dem Kunden individuell und ganzheitlich zu lösen.

Durch ein breites Spektrum an Beiträgen möchten wir unsere Stärke als Problemlöser aufzeigen, nach unserer Philosophie:

Maßgeschneiderte Problemlösungen aus einer Hand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Eigene Fertigung hat Vorrang

Beirat und Eigentümer haben der Geschäftsleitung für eine weitere Großinvestition "grünes Licht" gegeben. Mit einem Aufwand von rund 60 Mio. ATS wird in achtmonatiger Bauzeit die bisherige Produktionshalle von 9.300 m² um weitere 5.600 m² vergrößert. Noch in Ried verbliebene Fertigungsbereiche können dann aufgelöst und eingegliedert werden.

Die Halle wird nach der Erweiterung eine Länge von über 220 m erreichen und mit einer Verbindungsbrücke an das Bürogebäude anschließen. Zusätzlich entsteht eine Versuchshalle in der Größe von 400 m² , in der u.a. der Prüfstand für Ventilatoren (bis 300 KW) untergebracht sein wird.

Im Rahmen des Neubaues wird das gesamte Fertigungslayout optimiert, um mit aktuellen, flexiblen Konzepten der Fertigungslogistik (KANBAN-Prinzip) die termingerechte Auslieferung der Komponenten und Anlagen zu garantieren.

Auch im Maschinenpark werden durch zielgerichtete Investitionen noch weitere modernste Fertigungstechnologien zum Einsatz gelangen.

Das technische Konzept des Hallenbaues sieht bereits heute die Möglichkeit vor, jederzeit flexible Umstellungen auf geänderte Markt- und Produktionsbedingungen vornehmen zu können.

Diese Maßnahmen sollen zur Absicherung des Firmenstandortes Aurolzmünster bei Ried i.I. beitragen, alle inländischen Aktivitäten hier konzentrieren, die Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten stärken sowie die führende Position von SCHEUCH weiter ausbauen.


 

Dienstleistung "Schallschutz"

Dipl.Ing. Helmut Gallhammer, 42, verheiratet, zwei Kinder, ist im Hause SCHEUCH verantwortlich für die Bereiche Schall- und Explosionsschutz. Nach dem Studium der technischen Physik an der Johannes-Kepler-Universität in Linz und der Atom- und Kernphysik an der TU-Wien sammelte er praktische Erfahrungen in der Sicherheitstechnik und dem Explosionsschutz, bevor er sich dem Unternehmen SCHEUCH anschloss.
Mit nachfolgenden Ausführungen möchte er Einblick geben in seinen Arbeitsbereich und die Vorteile aufzeigen, die sich für unsere Kunden daraus ergeben.

Bild: Helmut Gallhammer bei Binder Hallein

Generelle Vorgehensweise

SCHEUCH bietet umfangreiche Beratung und Mess-Service zur schalltechnischen Auslegung und Optimierung von Absauganlagen. Bereits bei Auftragserteilung über die Neuanlage können die Messungen für den Schall-Istzustand vorgenommen werden. Sie bilden die Basis für eine schalltechnische Beratung, nach der Lösungsvorschläge unterbreitet werden können.
Auch bezüglich der Sanierung von Altanlagen wird immer häufiger eine schalltechnische Beratung gewünscht und durchgeführt.

 

Vorgehensweise bei vorhandenem Schallgutachten

Entweder der Kunde gibt Schallgrenzwerte für die neu zu errichtende Anlage vor, bei der die erlaubten Immissionswerte (Schalldruckpegel an den Aufpunkten in der betroffenen Nachbarschaft) Ausgangspunkt sind. Dann kann über die Entfernung zwischen Emissionspunkt und Immissionspunkte die maximal erlaubte Schall-Leistung der Anlage errechnet werden.

Oder der Kunde wird bereits schalltechnisch von einem Akustiksachverständigen beraten, dann bilden die Vorgaben bezüglich erlaubter Schall-Leistung für die einzelnen Komponenten wie Ventilatoren, Filtergehäuse, Rohrleitungen etc. die Basis für erforderliche Schalldämm-Maßnahmen (Rohrschalldämpfer, Kulissenschalldämpfer, Schalldämmkabinen, akustische Isolierungen für Rohrleitungen und Filtergehäuse).
Alle werden vorher rechnergestützt ermittelt und festgelegt.

 

Equipment (Mess-Outfit)

Modernste Schallanalysatoren stehen zur Verfügung, mit denen alle in der Schalltechnik üblichen, bewerteten Schalldruckpegel ermittelt und gespeichert werden können.

Die Messwerte werden in Terzbändern (Aufschlüsselung des gesamten Schalldrucksignales in einzelne Frequenzbereiche) aufgezeichnet, einschließlich der Lieferung der gesamten Statistik hierzu.

Die Besonderheit der Ausrüstung ist eine sogenannte Schallintensitätssonde, mit der auch bei höherem Umgebungslärm die Bestimmung des direkt von der Oberfläche eines Emittenten abstrahlenden Schalles vorgenommen werden kann.

Praxisbeispiele für Schallschutz

KRONOSPAN Luxembourg

Durch behördliche Auflagen musste das Ausblasgeräusch eines dem Wäscher nachgeschalteten Kamins einer bestehenden Anlage um 7 dB reduziert werden. Nach entsprechender Auslegung wurde der Einbau von drei Kulissen mit 11 m Länge (siehe Zeichnung) in den bestehenden Kamin (Durchmesser 5000 mm) durchgeführt. Die große Kulissenlänge resultiert aus der für die Geräuschreduktion benötigten Absorptionsfläche. Mit dieser Maßnahme konnte eine Dämpfung von 8,5 dB erreicht werden, die durch eine Abnahme des TÜV Rheinland bestätigt wurde.

BENE Büromöbel Waidhofen

Bei einer Absauganlage, Leistung 97.000 m³/h, konnte durch geeignete Schallschutzmaßnahmen (siehe Foto) für die Schall-Leistung ein Wert von 80 dB(A) erreicht werden.

 

Bild: Schallisolierte Schlauchfilteranlage bei BENE Büromöbel Waidhofen

 

Binder Hallein

Bei diesem Projekt wurden wir hinzugezogen, um gemeinsam mit dem Kunden, einem Salzburger und einem deutschen Akustikbüro nötige Schutzmaßnahmen zu erarbeiten und auszuführen. Durch den Einsatz von Schallschutzkabinen für die Ventilatoren, Rohr- und Kulissenschalldämpfer, Rohrleitungs- und Gehäuseisolierungen wurden die Schallemissionen den behördlichen Auflagen entsprechend reduziert. Der Nachweis erfolgte nach einschlägigen Normen und Messvorschriften.


Innovative BAZ - Absaugsysteme

Das Maß vieler Dinge ist heute die Geschwindigkeit. Dies gilt insbesondere für den Markt der CNC-Bearbeitungszentren.
Ständige Weiterentwicklungen hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit und Flexibilität durch schnellere Spindel- und Vorschubantriebe, besonders aber die großen Bearbeitungswege und die immer höher werdenden Geschwindigkeiten machen neue Absauglösungen erforderlich. Denn die erzielbare Fertigungsqualität ist wesentlich von den Stauberfassungselementen abhängig. Die strömungsgerechte Auslegung der Absaugelemente ist nicht nur für Luft- und Werkstückreinhaltung sinnvoll, sondern ergibt auch energiewirtschaftliche Vorteile. Die wesentliche Schwierigkeit bei der Auslegung liegt in der Vielfalt der eingesetzten Aggregate und Werkzeuge, die wechselnde Partikelstreufelder mit verschiedenen Streudichten und Partikelgeschwindigkeiten verursachen.
Hinzu kommt oft eine schlechte Zugänglichkeit für die Absaugelemente. Dies erfordert einen hohen Unterdruck sowie eine hohe Absauggeschwindigkeit an der Absaughaube.
Dieser Herausforderung hat sich SCHEUCH gestellt und bietet heute spezielle Lösungen für spezielle Kundenprobleme.
Mit der Firma Schörghuber, Werk Hauzenberg, besteht eine langjährige Partnerschaft. Nach der Anschaffung eines CNC-Bearbeitungszentrums wollte Betriebsleiter Heinz Stockinger mit der üblichen Standardabsaugung die zu erwartenden Qualitätseinbußen am Werkstück nicht hinnehmen. So begann eine enge Zusammenarbeit, um bereits im Vorfeld eine vernünftige Lösung zu finden.

Die große Schwierigkeit war der lange Verfahrweg des Bearbeitungszentrums: 13 m in x-Richtung und 2,5 m in y-Richtung. Die Anwendung langer, flexibler Schläuche schied bei einer Hallenhöhe von nur 5 m aus. Um eine hohe Schnittqualität zu erreichen, darf auf den Werkzeugschlitten keine zusätzliche Kraft einwirken. Die Geschwindigkeit des Werkzeugschlittens bei diesem BAZ ist variabel bis 80 m/min bei hohen Beschleunigungskräften. Daher müssen die vom Maschinenhersteller geforderten Werte eines Unterdruckes von 2.000 Pa sowie einer Absauggeschwindigkeit von 35 m/s erreicht werden.

Diese Anforderungen konnten von SCHEUCH mit einer innovativen Ausführung gelöst werden, die wir in obenstehendem Foto präsentieren möchten.

Betriebsleiter Stockinger hat hierfür nur anerkennende Worte: "Dieses Absaugsystem arbeitet absolut belastungsfrei, mit kurzen Schläuchen und hohen Absauggeschwindigkeiten am Stutzen von 35 m/sec.! Diese Lösung stellt derzeit die modernste Absaugung für Bearbeitungszentren dar - eine Superleistung von SCHEUCH."

Um auch eine kostengünstigere Lösung für BAZ-Betreiber mit nicht so hohem Anspruch bezüglich Absauggeschwindigkeit und Belastung am Werkzeugschlitten anbieten zu können, hat SCHEUCH eine Alternative entwickelt. Hierbei ist keine zusätzliche Fremdenergie notwendig, da die Bewegung durch spezielle, flexible Schläuche aufgenommen wird, siehe Foto.


 

Unterschiedliche Lösungen für die Rauchgasreinigung

SCHEUCH bietet ein komplettes Programm an Technologien für die Rauchgasreinigung von Kesselanlagen: Je nach Anforderungen an die Reingasstaubwerte und je nach Rauchgaszusammensetzung werden Zyklone, Elektrofilter, Schlauchfilter oder die Trockensorption eingesetzt.

 

Zyklon:

Der bekannteste mechanische Abscheider ist der Zyklon mit seinen Varianten wie zum Beispiel der Multizyklon (Zyklone in Parallelschaltung). Die wirksame Kraft zur Abscheidung der Staubpartikel ist die Fliehkraft. Reingasstaubwerte unter 150 mg/Nm³ sind vor allem bei großen Mengen an Feinstaub (< 10 µm) nicht sicher erreichbar. Das Hautpeinsatzgebiet ist daher heute die Vorabscheidung.

Bild: Multizyklone in Sully Sur Loire/Frankreich

Elektrofilter:

Beim Elektrofilter erfolgt die Abscheidung des Staubes durch elektrostatische Aufladung der Staubpartikel. Die aufgeladenen Teilchen werden von den Niederschlagselektroden angezogen. Zum Abreinigen wird die Niederschlagselektrode entweder geklopft oder mit einem Flüssigkeitsfilm berieselt (Nasselektrofilter). Bei wirtschaftlich vertretbaren Anlagendimensionen werden Reingasstaubgehalte von ca. 20 mg/Nm³ erreicht.

Bild: Elektrofilter zur Rauchgasreinigung einer Biomasse-Heizanlage, Leistung 43.000 Bm3/H, im April in Betrieb genommen bei der Pollmeier GmbH & Co.KG im Werk Malchow/Deutschland

 

Schlauchfilter:

Der Schlauchfilter nutzt zur Staubabscheidung die Gitterwirkung des Gewebes aus. Die Filterschläuche werden von außen nach innen durchströmt, wobei die Partikel an der Außenseite der Schläuche abgeschieden werden.

Folgende Parameter beeinflussen die Beständigkeit und Standzeit des Filterschlauches:

  • Gaszusammensetzung
  • Betriebstemperatur
  • Staubzusammensetzung
  • Rohgasstaubbeladung
  • Brennstoffe
  • Filterflächenbelastung

Zur Auswahl stehen verschiedene Filterschlauchqualitäten, die bestimmte Temperaturbereiche abdecken. Weitere Schlaucheigenschaften sind mechanische Festigkeit, chemische und thermische Widerstandsfähigkeit, erreichbarer Staubgehalt im Reingas und Filterdifferenzdruck im Verhältnis zur Standzeit und zu den Anschaffungskosten.
Die Vorteile des Schlauchfilters liegen in seinem hohen Abscheidegrad - es ist ein Reingasstaubgehalt von wenigen mg/Nm³ erzielbar.

Weiters besteht die Möglichkeit der zusätzlichen Rauchgasreinigung von Schadstoffen durch Additivzugabe.

 

Trockensorption:

Grundlage dieses Verfahrens ist die physikalisch-chemische Bindung eines Schadstoffes an ein Additiv. Diese Anlagen sind für ein wesentlich breiteres Spektrum an Schadstoffen konzipiert als eine normale Rauchgasentstaubung. So können Schadstoffe, wie saure Gase und Schwermetalle (filtergängig z.B. Hg usw.) bis hin zu Dioxinen und Furanen abgeschieden werden. Die Abscheideleistung der Trockensorptionsanlage liegt im Bereich nasser Systeme bei vertretbar geringem Frisch-Additiv-Einsatz.

Mit diesem Programm an Systemen kann das Unternehmen SCHEUCH für jeden Anwendungsfall eine maßgeschneiderte Komplettlösung aus einer Hand anbieten.


Anneliese Zement - Entstaubungsanlage versetzt

SCHEUCH lieferte die komplette Klinkerkühlerentstaubung für das Werk Geseke der Anneliese Zementwerke AG, die zwei Jahre zur vollen Zufriedenheit des Kunden in Betrieb war.

Bei der Zementproduktion wird das Rohmehl über den Wärmetauscher des Ofens zunächst erhitzt und anschließend im Drehrohrofen bei ca. 1450 °C bis zur Sinterung gebrannt. Dabei entsteht aus dem Rohmehl durch chemische Reaktion der Zementklinker. Nach dem Ofenauslauf wird der Zementklinker in einem luftdurchströmten Fließbettkühler auf ca. 100 - 200 °C abgekühlt.

Aus dem Fließbettkühler wird das ca. 200 - 450 °C heiße Abgas über Rohrleitungen zum SCHEUCH-Luft-Luft-Wärmetauscher geführt und auf 120 °C im Gegenstromverfahren mit polumschaltbaren Axialventilatoren heruntergekühlt. Anschließend gelangt das Rohgas zum Impuls-Schlauchfilter, wo es auf den geforderten Reingasstaubgehalt gefiltert wird.

Die Anneliese Zementwerke AG beschloss 1999 nach Stillegung der Ofenanlage im Werk Geseke, die vorhandene Klinkerkühlerentstaubung in Paderborn einzusetzen. SCHEUCH überprüfte den Zustand der Anlage und plante zusammen mit dem Kunden das Projekt des Abbaus im Werk Geseke und des Wiederaufbaus im Werk Paderborn.
Es waren insgesamt ca. 230 Tonnen Geräte und Rohrleitungen zu transportieren. Noch vor dem Ofenstillstand in Paderborn wurden die wieder zu verwendenden Teile neu oberflächenbehandelt, neue Anlagenteile geliefert und für die Montage vorbereitet.

Während des Stillstandes wurde von Anneliese Zementwerke AG das alte Kiesbettfilter entfernt, die vorhandene Unterstützung entsprechend gekürzt und mit einer neuen Plattform versehen, worauf dann die Klinkerkühlerentstaubung gesetzt wurde.

Rohrbündelweise wurde der Wärmetauscher zusammengebaut. Nach Vormontage des Filtergehäuses am Boden erfolgte die Bestückung mit Schläuchen, anschließend der Einbau der Filterwannen. Schließlich wurde das komplette Filtergehäuse per Kran auf die Unterstützung gehoben und montiert.

Durch optimale Terminplanung bei der Fertigung und der Montage konnte das Umsetzen der Klinkerkühlerentstaubung innerhalb der zu Verfügung stehenden Ofenstillstandszeit von nur sechs Wochen erfolgreich durchgeführt werden.

 


Auf folgenden Messen werden wir vertreten sein:

Messetermine 2000

21. - 24. Nov. Poleko Posen Umweltmesse

Messetermine 2001:

15. -.18. März Holzhandwerk Nürnberg Holzbearbeitungsmaschinen
25. - 28. April BWS Salzburg Holzbearbeitungsmaschinen
02. - 08. April Bauma München Baumaschinen, Baustoffmaschinen
Mai Expocement Bukarest Zementindustrie
21. - 25. Mai Ligna Hannover Spanplatte
Sept./Okt. Big 5 Dubai Umweltmesse
November Poleko Posen Umweltmesse

 


Copyright &COPY; 2000 Home